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Sandra Schares wurde 1989 in Bitburg geboren und erhielt dort eine umfassende musikalische Grundausbildung, zunächst an der Klarinette. Den ersten Gesangsunterricht nahm sie im Alter von siebzehn Jahren bei Ursula Thies (Trier).

Nach dem Abitur entschied sie sich zunächst für ein Lehramtsstudium der Fächer Mathematik und Musik an der Westfälischen Wilhelms - Universität Münster, das sie 2012 erfolgreich abschloss. Parallel nahm sie 2011 ihr Gesangsstudium bei Cynthia Jacoby an der Folkwang Universität der Künste Essen auf. Wichtige Impulse im Bereich der Liedgestaltung erhielt sie im Unterricht mit Xaver Poncette (Essen) und Charles Spencer (Wien). Im Rahmen von Meisterkursen wurde Sandra Schares u.a. von Martin Wölfel (Alte Musik & Zeitgenössische Musik) und Anja Harteros unterrichtet. Besonders prägend für ihre Entwicklung war und ist die Zusammenarbeit mit dem Bassbariton Thilo Dahlmann.

Sandra Schares ist mehrfache Preisträgerin des Internationalen Meisterkurses für Belcanto (Doreen DeFeis & James Hooper), sowie Stipendiatin der Dr. Hanns-Simon-Stiftung und des Richard-Wagner-Verbands Trier-Luxemburg.

Die junge Künstlerin stand bereits während des Studiums in diversen Opernproduktionen auf der Bühne, wie zum Beispiel Poulencs „Les dialogues des Carmelites“ und Puccinis „Suor Angelica“. Zuletzt gestaltete sie im Dezember 2014 die Partie der Mrs Grose in Benjamin Brittens „The Turn of the Screw“ in der Regie von Helen Malkowsky. Im August 2015 debütierte sie in Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ bei den Festpielen Bad Orb.

Als Solistin im Oratorienfach konnte sie sich bereits ein breitgefächertes Repertoire erarbeiten. So war sie u.a. in Pergolesis „Stabat Mater“, Saint-Säens „Oratorio de Noel“ und diversen Kantaten und Passionen Johann Sebastian Bachs zu hören, wobei ihre nuancenreiche Gestaltung der Partien stets besonders hervorgehoben wurde. Sandra Schares arbeitet regelmäßig mit den Pianistinnen Maren Donner und Sophie Sczepanek zusammen, mit denen sie programmatische Liederabende gestaltet, mit besonderem Schwerpunkt auf dem romantischen und postromantischem Liedschaffen deutscher und französischer Komponisten.